Archiv der Kategorie: Fotos

Jahreskonzert 2019

AUSVERKAUFT!
Vielen Dank an alle Gäste des diesjährigen Jahreskonzertes.
Großer Dank gilt natürlich auch wieder allen ehrenamtlichen Helfern.
ES WAR ATEMBERAUBEND MIT EUCH!
Folgend findet ihr Fotos zum Jahreskonzert und den Artikel der NOZ.

Nortrup. Einen Vergleich mit Profiorchestern müssen sie nicht scheuen. Was die Akteure des Musikvereins Nortrup bei ihrem Jahreskonzert in Mehrzweckhalle auf die Bühne brachten, war fernsehreif. In der zum Konzertsaal umfunktionieren Halle verfolgten mehr als 500 Besucher die musikalischen Leckerbissen und hochkarätigen Arrangements.

Anlässlich der 850-Jahr-Feier der Gemeinde Nortrup bildete das Thema Heimat einen roten Faden, den Annika Gebauer, die souverän durch das Programm führte, durch das dreistündige Programm zog. Das 49-köpfige Ausbildungsorchester eröffnete den musikalischen Reigen mit „Highlights from Harry Potter“ und Markus Götz` „Adebars Reise“ und ließ erahnen, was die Besucher noch erwarten würde. Mit dem Einmarsch aus Johann Strauß‘ „Zigeunerbaron“, so Gebauer, erinnere der Musikverein an den österreichischen Walzerkönig, der vor 120 Jahren starb. In einem Arrangement von Weingärtner folgte eine weiterer Strauß-Titel „Rosen aus dem Süden“ und brachte die Besucher in Walzerstimmung.

Aufwändig dargeboten, ging es nach einer Pause musikalisch in den US-Bundesstaat Pennsylvania: „Red Rock Mountain“ mit anspruchsvollen Bläsersätzen und opulenten Sound sowie „Dr. Jekyll an Mr. Hyde“. In einer ganz eigenen Interpretation dirigierte Anja Meyer diesen Musical-Klassiker. Um die gespaltenen Persönlichkeiten der Protagonisten auch visuell auf die Bühne beziehungsweise auf die Leinwand zu bringen, hatten Frank Röckener, Jana Dietrich, Silke Hackmann und Anneke Hugenberg für die Aufführung einen eindrucksvollen Videoclip gedreht, der den Besuchern das Schauspiel auf der Großleinwand näherbrachte.

Chuck Mangiones „Children of Sanchez“ zählt zu den bekanntesten Stücken, mit dem die Jazz- und Poplegende der 1970er-Jahre überaus bekannt wurde. Das von den Nortruper Akteuren dargebotene Arrangement für Blasorchester von Naohiro Iwai zeichnete sich besonders dadurch aus, dass es abwechselnd Solisten und Blasorchester ins Rampenlicht rückte.

Nach Klassik, Walzer und Musical zeigten die Musikerinnen und Musiker nun musikalisch „Es geht mir gut“ und starteten damit in ein furioses Potpourri von Westernhagen-Stücken. „Sexy“, „Freiheit“, aber auch „Willenlos“ und „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ gehörten dazu. Und: Kein Jahreskonzert des Musikvereins Nortrup ohne Wunschkonzert. Dabei wählten die Besucher die „Udo-Jürgen-Highlights“ auf den ersten Platz.

Marc Austermühle bedankte sich als Vorsitzender des Musikvereins bei den vielen Ehrenamtlichen, die den Umbau der Mehrzweckhalle zum Konzertsaal ermöglicht hätten. Auch den Sponsoren gelte der Dank des Musikvereins. Vom 30. Mai bis 2. Juni finden das 6. Deutsche Musikfest in Osnabrück statt. Auch hier ist der Musikverein Nortrup maßgeblich mit von der Partie.

Quelle Zeitungsartikel: https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-artland/artikel/1680007/fernsehreifer-auftritt-des-musikvereins-nortrup-beim-jahreskonzert

Jahreskonzert 2017

Wir bedanken uns bei allen Gästen und Helfern unseres diesjährigen    Jahreskonzertes! An dieser Stelle gilt auch wieder ein herzlicher Dank Uwe Meerse für die tollen Fotos. Es hat uns echt Spaß gemacht und wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Was geschieht, wenn Musik auf Leidenschaft trifft, haben fast 500 Besucher beim Jahreskonzert des Musikvereins Nortrup miterlebt: Das garantiert einen äußerst unterhaltsamen Abend.

War es das virtuelle Können jedes einzeln Musikers, das anspruchsvolle Musikprogramm oder sogar das Publikum? Alle diese Komponenten, vor allem aber die generationsübergreifende Freude der Akteure am Musizieren waren Garant für eine Veranstaltung, die im Umkreis ihres Gleiches vergeblich sucht.

Livebilder auf Riesenleinwand

In einen stimmungsvollen Konzertsaal hatten mehrere Dutzend Musiker und eine Reihe freiwilliger Helfer unter der Regie von Karl-Heinz Frese und Marc Austermühle die Sporthalle umgestaltet. Ein Kamerateam übertrug Livebildern auf eine Riesenleinwand. Stimmungsvolle Bilderzählungen untermalten das musikalisch Dargebotene auf eindrucksvolle Weise.

Auftakt mit Auftritt des Ausbildungsorchesters

Sympathisch führte Anika Gebauer durch ein Programm anspruchsvoller konzertanter Stücke, Filmmusiken, Pop- und Musicaltitel. Den musikalischen Einstieg in das dreistündige Programm absolvierte das Ausbildungsorchester unter der Leitung des Nachwuchsdirigenten Felix Moormann mit Michael Browns Filmmusik „Highlights from Jungle Book“. Auch unter Jana Dietrich, die das Ausbildungsorchester ebenfalls als Nachwuchsdirigentin bei „Music from frozen“ leitete, beeindruckten die jungen Musiker mit einer bravourösen Performance.

Dirigentin Anja Meyer versprüht Leidenschaft

Doch Perfektion ist steigerbar. „Light Cavalry“ – mit dem Musiktitel allein konnten sicherlich nur wenige Zuschauer etwas anfangen. Aber schon bei den ersten Tönen der weltbekannten Ouvertüre des Franz-von-Suppé-Stückes, mit dem das Blasorchester den Auftakt seiner Darbietungen startete, sprang der Funke über. Anja Meyer, Ausbilderin und Musikerin, versprühte als Dirigentin jene Leidenschaft, die ihre Truppe anspornte und zur Hochform auflaufen ließ. Der Virtuosität, die das Orchester beim anschließenden Kaiserwalzer von Johann Strauss an den Tag legte, zollten die Besucher mit lang anhaltenden Applaus Respekt. Walzerszenen auf der Leinwand und ein bombastischer Big Band Sound, das beflügelte.

Von Musical bis Pop

Ein musikalischer Tripp in den Pazifik folgt nach einer Pause. „Pacific Dreams“ von Jacob de Haan. Bereits eine Reihe von Musical-Klassikern zählten bislang zum Repertoire des Musikvereins. Die musikalische Geschichte von „Les Misérables“ brachten die Musiker neu auf die Bühne. Hochkonzentriert zelebrierten die Akteure, verfeinert mit kurzen Solis, das Arrangement von Warren Baker. Fliegend dann der Wechsel vom Musical zum Pop. Die Jacksons schrieben in den frühen 1970er-Jahren Musikgeschichte. Die Rosinen der legendären Jackson Five, aus deren Reihen in den 1980er-Jahren Michael Jackson seine Karriere startete, hatte Takashi Hoshide zusammengestellt. Standing Ovations nach Teil zwei des Konzertes – das provozierte eine Zugabe, die auf dem Fuße folgte. Sogar für Werbespots musste der amerikanische Marsch „Stars and Stripes“ schon herhalten. Auch in Nortrup machte er Werbung: für ein Orchester, das beeindruckte.

Publikum konnte aus zehn Wunschhits wählen

Zehn Titel listete der Wunschzettel auf, aus denen das Publikum für einen kleinen Obolus wählen konnten. Gern wurde diese willkommene zusätzliche „Einkommensquelle“ von den Besuchern „gefüttert“. Sieger bei dieser Publikumswahl wurde „Abba Gold“. Doch Gewinner gab es auch im Publikum: Rita Schmedes aus Badbergen, Gabriele Hermann aus Nortrup sowie Reinhard Welp aus Bersenbrück freuten sich über kleine Präsente.

Gute Ausbildung im Musikverein

Marc Austermühle, der sich abschließend bei Sponsoren, Gönnern und nicht zuletzt beim Publikum bedankte, sah die musikalische Ausbildung und Förderung in den eigenen Reihen als elementares Fundament für die Qualität des Musikvereins Nortrup. Bei den Ausbildern Anja Meyer, Bettina Hentrich, Wenke Böhmann, Vanessa Hände, Dieter Schlüwe, Andreas Meiners und Thomas Brzakalik bedankte er sich für deren Einsatz.

Quelle: Zeitungsartikel aus dem Bersenbrücker Kreisblatt; NOZ